|
Ich bin
ein Frankenthaler, hab
meine Heimat gern,
laß mich
durch eitle Prahler nicht
blenden mit der Fern.
Du Ort,
da meine Wiege stand, Dich
lieb ich, Stadt im Pfälzerwald.
Ich bin
ein Frankenthaler, hab
meine Heimat gern.
Und
mangeln auch die Berge in
heimatlicher Flur,
So jubelt
doch die Lerche in blühender Natur.
Ich
jauchze auch vor Freud und Lust und
singe frisch aus voller Brust:
Ich bin
ein Frankenthaler, hab
meine Heimat gern.
Voll
Fruchtbarkeit die Auen von
fleiß'ger Hand bebaut,
Da ist
mit Lust zu schauen: Kartoffeln,
Korn und Kraut,
Den Schöpfer,
der uns dieses gibt, mein
Herz mit allen Fasern liebt.
Ich bin
ein Frankenthaler, hab
meine Heimat gern.
Die mächt'gen
Schlote ragen hoch in das Blau hinein,
Da ist
ein Wirken, Wagen, da
muß man tätig sein.
Den Schöpfer,
der die Kraft uns gibt, mein
Herz mit allen Fasern liebt.
Ich bin
ein Frankenthaler, hab
meine Heimat gern.
Vom Kölner
Dom erklinget Dein
Lob, o Frankenthal.
Wohin
dein Ruf auch dringet, Dich
ehrt man überall.
Da will
ich auch nicht schweigsam sein und
stimme in den Jubel ein:
Ich bin
ein Frankenthaler, hab
meine Heimat gern.
Dieses
Lied soll auch ermahnen uns immer wieder neu
An
Arbeitsfleiß der Ahnen und
ihre Glaubenstreu.
Zu stehn
auf rechtem Glaubensgrund und
froh zu wirken alle Stund.
Ich bin
ein Frankenthaler, hab
meine Heimat gern.
Jakob
Schatz 1913
Melodie:
Ich bin ein deutscher Knabe
|